Kalkschulter

Allgemein
Kalkschulter (Subakromial Syndrom, Impingement Syndrom)
Zu dem Subakromial Syndrom zählt eine Vielzahl von Erkrankungen und ist eine sehr häufige Ursache von Beschwerden. Als subakromialer Raum wird der Bereich unterhalb des Schulterdaches bezeichnet, der von unten durch den inneren Muskelmantel des Schultergelenks, der Rotatorenmanschette, begrenzt wird.

Als Impingement- bzw. Einklemmungs-Syndrom werden verschiedene Ursachen zusammengefasst, die das Gleiten der Rotatorenmanschette unterhalb des Schulterdaches erschweren.

Zu den häufigen Ursachen zählen
- Formveränderungen oder knöcherne Ausziehungen (Osteophyten) des Schulterdaches
- Verkalkungen (Kalkschulter, Tendinitis, Tendinosis calcarea)
- Schleimbeutelentzündungen

Behandlung
Die Behandlung erfolgt zumeist anhand konservativer Behandlungsmethoden wie Physiotherapie oder Injektionen. Jedoch lassen sich durch diese Maßnahmen nicht immer Erfolge erzielen. Bestehen die Schmerzen über einen längeren Zeitraum oder nehmen sie zu, dann ist eine operativer Eingriff zu empfehlen.

operativ:
Arthroskopisch Subacromiale Dekompression (ASD)
Durch diesen arthroskopischen Eingriff erfolgt eine Vergrößerung des Raumes unter dem Schulterdach und die Entfernung möglicher Faktoren wie entzündete Schleimbeutel oder knöcherne Veränderungen mit zu Hilfenahme eine Mikrofräse. Auch kann evtl. Kalk in der Sehne entfernt werden.

Nachbehandlung
Nach der Operation kann der Arm zügig wieder bewegt werden. Nach einer Ruhephase von wenigen Tagen ist das Autofahren möglich. Jedoch sollte für einen Zeitraum von sechs Wochen zum einen das Tragen und Heben schwerer Lasten wie auch Überkopfarbeiten vermieden werden.