Meniskuschirurgie

Allgemein
Der Meniskus des Menschen besitzt grundsätzlich die Möglichkeit zu heilen, deswegen sollten Meniskusschäden so früh wie möglich operativ behandelt werden. Vor allem wird dadurch den schnellen Folgeschäden wie zum Beispiel einer Arthrose vorgebeugt.

Therapie
konservativ:
-

operativ:
Ziel der operativen Behandlung hierbei ist, möglichst viel gesundes Meniskusgewebe zu erhalten und das erkrankte Muskelgewebe zu entfernen. Durch eine Teilentfernung des Meniskus verringert sich zwar die Auflagefläche, jedoch wirkt sich dieses im Regelfall nicht nachteilig auf die Gelenkfunktion aus. Erscheint es möglich und sinnvoll, wird der Meniskus durch eine arthroskopisch durchgeführte Meniskusnaht erhalten.

Nachbehandlung
Die Rehabilitation beginnt bereits am ersten Tag nach der Operation, an dem sie auch aufstehen können. Nach Eingriffen am Meniskus wird das Bein in der Regel ein bis zwei Wochen mit 10 bis 20 kg teilbelastet. Bei Arthroseoperationen sind in Abhängigkeit vom Schweregrad und der Ausdehnung der Arthrose bis zu 8 Wochen Entlastung notwendig, wobei die Abrollbewegung mit nicht mehr als 5kg erlaubt ist. Das Bein sollte in der gesamten Zeit viel bewegt werden, ebenfalls mit Hilfe der evtl. verordneten Motorschiene. Auch bei schweren Arthrosegelenken tritt nach der Operation gewöhnlich eine spürbare und anhaltende Besserung ein.

Die Rehabilitation nach dem operativen Eingriff ist von vielen individuellen Faktoren abhängig und kann daher von zu Fall zu Fall variieren.